Das Atemgeschehen an sich

Wagen wir doch einmal einen Blick ins innere Atemgeschehen:

 

Wie in diesem  Film deutlich wird, dringt durch die Nasenlöcher der Atem in uns ein und füllt die Lungen. Diese gewinnen an Volumen und werden größer, wodurch sich das Zwerchfell nach unten hin auswölbt. Im Ausatem wölbt es sich wieder nach oben hin, denn die Lungen leeren sich. Der Atemraum wird für kurze Zeit ganz klein, wodurch der Impuls zum nächsten Einatem ausgelöst wird. Dieser Impuls ist nur sehr bedingt unterdrückbar, denn er kommt aus dem Autonomen Zentrum. Jenem Teil von uns, der uns im Kern am Leben erhält und den wir bewusst nicht erfassen oder beeinflussen können.

 

Zwischen Bewusstem und Unbewusstem

Doch genau an dieser Schnittstelle zwischen Bewusstem und Unbewusstem greift unsere atemzentrierte Körperpsychotherapie. Denn der Atem ist das einzige „Medium“, das man bewusst steuern kann, das aber in aller Regel unbewusst funktioniert. Im Schlaf oder auch in tiefer Ohnmacht atmet man trotzdem immer weiter. Umgekehrt hilft das bewusste tiefe Durchatmen gegen Reizüberflutung im Alltag.  Sie kann unter Umständen sogar das Leben retten, weil man mit dieser Atemtechnik einen klaren Kopf behalten kann und nicht in Panik gerät.

 

Kommunikation mit dem Unbewussten

Durch das Setzen von Impulsen in den Atemstrom kann man einen Zugang zum Unbewussten erreichen, in dem meistens ja auch die Störfelder liegen. Meine Form der Atemarbeit fördert die Kommunikation zwischen Bewusstem und Unbewusstem. Wir dringen ein in diese Schicht zwischen Tag- und Nachtbewusstsein, jene Schicht die uns vom Träumen her bekannt ist.  Doch kann jetzt „der Träumer“ ins Traumgeschehen eingreifen, den Traumfiguren Fragen stellen und mit ihnen Lösungen erarbeiten. Das ist entspannend, lösend und spürbar heilsam für den Gesamtorganismus Mensch. Körper, Seele und Geist kommen wieder in Einklang.

… jetzt wird’s spannend